Praxis für Naturheilkunde

Craniosacral Therapie
Diese Methode findet ihren Einsatz bei Beschwerdebildern unterschiedlichster Art. In der Craniosacral Therapie werden nicht Symptome an sich behandelt, sondern es wird angestrebt, das gesamte System wieder ins Gleichgewicht zu bringen, was die Voraussetzung ist, um sich von Symptomen dauerhaft zu befreien. Somit wird verständlich, dass sich die Craniosacral Therapie nicht auf wenige Krankheitsbilder beschränken lässt.

Dennoch ist die Craniosacral Therapie in einigen Bereichen DIE Therapie der Wahl, wie zum Beispiel nach Geburtstraumen oder chronischen Beschwerden nach Unfällen, bei Schleudertrauma sowie Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden, bei Kopfschmerzen, Migräne oder Schwindel.

Definition der Craniosacral Therapie
Das Wort CRANIOSACRAL setzt sich zusammen aus cranium (der Schädel) und sacrum (das Kreuzbein). Wie auch das Verdauungssystem oder das Hormonsystem setzt sich auch das Craniosacrale System aus mehreren Strukturen zusammen.

Am Körper sind verschiedene Rhythmen zu ertasten, die sich auf unterschiedlichen Ebenen abspielen. Wir kennen alle den Atemrhythmus oder den Herzrhythmus. Des weiteren gibt es noch andere, wesentlich subtilere Bewegungen. Hierbei handelt es sich um Rhythmen, die vom craniosacralen System ausgehen.

Diese sehr langsamen und subtilen Bewegungen haben einen signifikanten diagnostischen Wert. Hieraus lassen sich Informationen über die vitale, sowie über die biomechanische Ebene erfahren. Desweiteren werden Gewebe (Faszien), Gelenke und Organe in ihren Eigenschaften und Funktionen überprüft und beurteilt. Mittels feinen bis subtilen Mobilisationen können die vorgefundenen Fehlfunktionen behoben werden.

Die Geburtsstunde der Craniosacral Therapie
Dr. Still (1828-1917), der Gründer der Osteopathie, war amerikanischer Arzt und erarbeitete anhand des Leitsatzes "Leben ist Bewegung" eine Lehre der einzelnen Bewegungsmuster der jeweiligen Knochen und der daraus entstehenden Bewegungsmuster des gesamten Systems.

Dr. Sutherland (1873-1954), ein Schüler Stills, entwarf das Konzept der Craniosacralen Osteopathie.

Anfang der 70er Jahre untersuchte ein Team am College of Osteopathic Medicine der Michigan Universität USA, die Phänomene des Craniosacralen Systems, um mehr wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln. Bei den Untersuchungen konnten sie unter anderem die Bewegungen der Schädelknochen nachweisen, die vom Craniosacralen System ausgehen.

Dr. John Upledger, ein Mitglied dieses oben genannten Forscherteams, entwickelte Techniken zur Beurteilung und Mobilisierung des Craniosacralen Systems.

Indikationen wie z.B.:
Rückenschmerzen, Hexenschuss, Schleudertrauma, Säugling / Schreibaybs, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Rheumatische Beschwerden, Verdauungsprobleme u.v.m.

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