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© 2009 Remo Stury

Indikation

Skoliose aus der Sicht der Craniosacral-Therapie
Eine Skoliose ist eine Seitverbiegung der Wirbelsäule, bei gleichzeitiger Rotation der Wirbel. Eine bestehende Seitwärtsverbiegung ohne entsprechende Verdrehung ist jedoch keine Skoliose im engeren Sinn.
Die Skoliose zählt zu den Wachstumsdeformitäten. Sie entsteht und verschlechtert sich in den pubertären Wachstumsschüben. Für die Schulmedizin ist die Ursache in 80% der Fälle unbekannt.

Die Cranio bietet eine Antwort für die 80% Unbekannter-Ursache-Skoliosen
Die Craniosacral-Therapie bietet ein plausibles Konzept für die Entstehung einer Skoliose. Wie wir bereits erfahren haben, ist eine Skoliose nicht nur eine seitliche Verbiegung, sondern auch eine Verdrehung der Wirbelsäule.

Skoliose infolge Torsionsspannungen
Bei der Geburt dreht sich das Baby schraubenförmig durch den Geburtskanal. Durch verschiedene Einflüsse kann dieser Prozess gestört werden, wobei die Drehkräfte im Gewebe des Babys "gespeichert" bleiben. Dies können relativ subtile Störfaktoren sein, die z.B. auf zwischenmenschlicher Ebene basieren, bis hin zum Einsatz einer Saugglocke, deren Einwirkung in den natürlichen Geburtsprozess sehr massiv sein kann. Die in dieser Sequenz der Geburt entstandenen Spannungen bezeichnen wir in der Craniosacral-Therapie als Torsionsspannungen.
Auch bei einer Kaiserschnittgeburt können Torsionsspannungen vorhanden sein, wenn die Mutter eine Torsion im Becken hat. Obwohl diese Theorie längst nicht bewiesen ist, festigen die schnell nachlassenden Babyleiden durch eine Craniosacral-Therapie, dieses Konzept.

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